BSG - beste deutsche Schule in der Disziplin „RoboCup – Junior Soccer“
Vom 20.-24. April nahm das Bernhard-Strigel-Gymnasium mit sieben Teams der Klasse RoboCupJunior Soccer überaus erfolgreich am RoboCupGerman Open 2009 in Hannover teil: Bei der WM in Graz dürfen insgesamt elf Teams aus ganz Deutschland antreten und fünf Schülerteams davon stellt das Bernhard-Strigel-Gymnasium. Damit dürfen 17 Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren mit ihrem Physik- und Informatiklehrer vom 1. bis 5. Juli sich dem internationalen RoboCup – Wettbewerb stellen.
Im Rahmen der weltgrößten Industriemesse in Hannover haben vom 20. bis 24. April die besten 110 der 270 RoboCupJunior-Teams aus Deutschland bei dem RoboCup German Open 2009 die deutsche RoboCupJunior Meisterschaft ausgetragen. 17 Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren des Bernhard-Strigel-Gymnasium waren dabei äußerst erfolgreich: In zwei von drei Ligen bestritten die Teams aus Memmingen jeweils die Endspiele und brachten so zweimal einen Deutschen Meistertitel und zweimal einen Vizemeistertitel nach Hause.
Die Schule trat mit sieben Teams an und fünf qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft in Graz. „Unsere Sponsoren und die ganze Schule können stolz auf die jungen Tüftler sein“, so Frieder Kitzmann, Physik- und Informatiklehrer, der das Wahlfach „Robotik“ betreut. „Es dürfen insgesamt nur elf deutsche Teams von insgesamt 110 zur WM in Graz fahren und unsere Schule stellt davon allein fünf Teams!“
RoboCupJunior ist der Nachwuchswettbewerb des internationalen RoboCup, der sich mit „Künstlicher Intelligenz“ befasst. Spaß an Technik vermitteln und Roboter gemeinsam im Team entwickeln und programmieren stehen im Vordergrund. Mit Hilfe von handelsüblichen Roboterbaukästen oder selbst konstruierten Robotern werden Schüler und Schülerinnen durch eigenes Mitmachen spielerisch an technische Themen herangeführt: Kleine, eigenhändig gebaute Roboter-Fahrzeuge werden von den Schülern so programmiert, dass sie selbständig einen Ball verfolgen und ins gegnerische Tor schießen beziehungsweise den Gegner am Torschuss hindern können. Die Roboter „sehen“ den Ball, der selbst Infrarotlicht aussendet, mit Infrarotsensoren. Mit Ultraschallsensoren ähnlich einem Echolot berechnen die Maschinen andauernd ihre Position auf dem Spielfeld. Die Richtung, in die gespielt wird, erkennen die Roboter mit Hilfe eines Magnetfeldsensors, der die Ausrichtung des Erdmagnetfeldes zu Hilfe nimmt. Gespielt wird auf einem ca. 1,2 m x 1,8 m großen Spielfeld, mit einem Feldspieler und einem Torwart. Ein Spiel dauert zweimal zehn Minuten mit fünf Minuten Pause. Die Schüler treten in zwei Altersklassen an, „primary“ für die unter 15jährigen, „secondary“ für Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren.


