Qualifikation zur RoboCup – WM gelungen
„Zur RoboCup WM 2010 in Singapur fahren“ – das war das Ziel der Teams des Bernhard-Strigel-Gymnasiums Memmingen, die 2009 als Dritt- und Viertplatzierte der RoboCup Weltmeisterschaft in Graz hervorgingen. „Ziel erreicht“, heißt es nach der erfolgreichen Teilnahme an den RoboCup German Open der vergangenen Woche in Magdeburg.

Das Team „Dunkle Macht" mit Lukas Steinle, Jona Ruof, Pascal Wörle
Deutscher Vizemeister robosoccer primary
Zwei von insgesamt 68 deutschen Fußball-Teams haben die Qualifikation zur RoboCup-WM geschafft: In zwei von fünf Ligen bestritten unsere Schüler jeweils die Endspiele der RoboCup German Open 2010 in Magdeburg und brachten so den Deutschen Vizemeistertitel und die WM-Qualifikation nach Hause. Damit dürfen sich fünf Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren vom 19. bis 25. Juni dem internationalen RoboCup–Wettbewerb in Singapur stellen.
„Letztes Jahr gewann unser jüngstes Team „Dunkle Macht“ einen vierten Platz bei der WM in Graz, jetzt sind Lukas Steinle, Pascal Wörle und Jona Ruof die Deutschen Vizemeister im Robosoccer 2 gegen 2“, freut sich Frieder Kitzmann, Physik- und Informatiklehrer, der das Wahlfach „Robotik“ betreut. „Das sind die besten Voraussetzungen für die jungen Tüftler, sich gegen die starke internationale Konkurrenz durchsetzen zu können.“
Das Team Antitischhochheber mit Thomas Bareth und Pascal Mossier hat sich in der Altersgruppe der über 14-jährigen als Viertplazierte qualifiziert und kann ebenso auf Wettkampferfahrung zurückgreifen. So stehen die Chancen auf einen Titel bei der RoboCup–WM in Singapur nicht schlecht.
„Mit solchen hervorragenden Ergebnissen in einer sehr gefragten Disziplin, der „Künstlichen Intelligenz“, stehen wir als Gymnasium sehr zukunfts- und praxisorientiert da. Die Arbeit der Fachschaften Physik und Informatik zeigt den Schülern, wie theoretische Überlegungen praktisch umgesetzt werden können und man damit sogar spannende internationale Wettkämpfe gewinnen kann“ betont Werner Preising, Direktor des Bernhard-Strigel-Gymnasiums. Diese Verbindung von Theorie und Praxis sei nur möglich, weil Memminger High-Tech-Firmen und die Stadt mit Sach- und Geldspenden die hochmotivierten Schüler unterstütze, sind sich Frieder Kitzmann und Werner Preising einig.


